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Loungebed für ein Hallenbad: Worauf sollten Sie achten?

Ein Hallenbad ist eine der anspruchsvollsten Umgebungen für Loungemöbel. Die Kombination aus permanenter Luftfeuchtigkeit, Chlordämpfen und fehlender Belüftung erfordert ein Loungebed, das speziell für diese Bedingungen entwickelt wurde und nicht nur auf Regen und Sonne getestet ist. In diesem Artikel erklären wir genau, welche Materialentscheidungen den Unterschied ausmachen und warum ein Loungebed, das bei einem Freibad hervorragend funktioniert, in einem Hallenbad an seine Grenzen stößt.

Een loungebanken set met zicht op een haven en de zee

Was macht ein Hallenbad so anders?

Draußen wechseln sich Feuchtigkeit und Trockenheit ab. Nach einem Regenschauer trocknet die Sonne ein Loungebed, und der Wind beschleunigt diesen Prozess. Ein Hallenbad funktioniert anders. Die Luftfeuchtigkeit liegt dort in der Regel zwischen 60 % und 90 % und verändert sich kaum, Tag für Tag, Saison für Saison. Es gibt keinen Wind, keine direkte Sonne und keinen einzigen Moment, in dem Materialien die Chance haben, vollständig zu trocknen.

Chlordämpfe verstärken diesen Effekt zusätzlich. Die flüchtigen Verbindungen, die aus dem Schwimmbadwasser freigesetzt werden, sind im gesamten Raum vorhanden, auch mehrere Meter vom Wasser entfernt. Sie wirken langsam, aber anhaltend auf Bezüge, Nähte und Rahmenoberflächen ein. Ein Loungebed, das bei einem Freibad jahrelang hält, kann in einem Hallenbad bereits innerhalb einer Saison verfärben, schimmeln oder korrodieren, wenn es nicht speziell für diese Umgebung konzipiert wurde.

Der Rahmen: die Entscheidung, die alles bestimmt

Bei Dutch Rivièra ist pulverbeschichtetes Aluminium der Ausgangspunkt für jedes Loungebed, das für den Einsatz in feuchten Umgebungen bestimmt ist – diese Ergänzung empfehlen wir stets. Aluminium reagiert nicht auf chlorhaltige Luft und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Eine Pulverbeschichtung fügt eine zusätzliche Schutzschicht hinzu, die sowohl der chemischen Einwirkung von Chlordämpfen als auch dem mechanischen Verschleiß der täglichen Nutzung standhält, ohne zu korrodieren oder zu verfärben.

Eloxiertes Aluminium geht noch einen Schritt weiter. Bei diesem Verfahren wird die Schutzschicht nicht auf der Oberfläche aufgebracht, sondern in das Material selbst integriert. Das Ergebnis ist ein Rahmen, der auch den intensivsten feuchten Umgebungen widersteht und praktisch keine Pflege benötigt, selbst nach Jahren der Nutzung in einem Hallenbad.

Bei Standardstahl ist die Antwort einfach: Er ist nicht geeignet, auch nicht mit einer Schutzbeschichtung. Sobald diese Beschichtung an einer Stelle durch einen Stoß oder Kratzer beschädigt wird, verläuft die Korrosion in einer feuchten Chlorumgebung schnell und unumkehrbar. Was als kleiner Schaden beginnt, breitet sich unter der Beschichtung aus und ist von außen unsichtbar, bis es zu spät ist.

Das Gewicht des Rahmens spielt bei einem Hallenbad eine größere praktische Rolle als draußen. Böden von Schwimmbadbereichen bestehen in der Regel aus rutschfesten Fliesen oder Betonstein, Materialien, die für Kratzer anfällig sind. Ein Aluminium-Loungebed mit durchschnittlich 15 bis 25 kg lässt sich von einer Person bewegen und belastet den Boden deutlich weniger als schwerere Alternativen.

Bezüge, die Feuchtigkeit ableiten statt festhalten

In einem Hallenbad ist der Bezug das Bauteil, das am schnellsten sichtbar geschädigt wird, wenn es nicht auf die Umgebung abgestimmt ist. Verfärbungen, Schimmelbildung und Kissen, die sich dauerhaft feucht anfühlen, sind die ersten Anzeichen dafür, dass die Materialwahl nicht stimmt.

Die Lösung beginnt bei solution-dyed Stoffen. Bei diesem Herstellungsverfahren sind die Farbpigmente tief in die Faser selbst eingearbeitet, nicht auf der Oberfläche aufgetragen. Das Ergebnis ist ein Stoff, der seine Farbe bei langfristiger Einwirkung von Chlordämpfen behält, auch in einem geschlossenen Raum ohne die Verdünnung, die Außenluft bietet. Stoffe mit oberflächlicher Färbung verlieren ihren Farbton deutlich schneller und sind für ein Hallenbad nicht geeignet.

Ebenso entscheidend ist die Füllung der Kissen. Standardschaumstoff hält Feuchtigkeit fest und trocknet langsam, was in einem Raum ohne Luftzirkulation zu Schimmelbildung von innen heraus führt. Quick-Dry-Schaumstoff oder Dacron mit offener Zellstruktur leitet Wasser aktiv ab und gibt es an den Außenstoff weiter. In einem Hallenbad, in dem kein Wind den Trocknungsprozess unterstützt, ist dieser Unterschied im Verhalten entscheidend für die Lebensdauer der Kissen.

Die Nähte des Bezugs verdienen besondere Aufmerksamkeit. In einer dauerhaft feuchten Umgebung dringt Feuchtigkeit über herkömmliche Nähte ein, wenn diese nicht thermisch verschlossen oder mit wasserbeständigem Garn genäht sind. Schimmelbildung beginnt fast immer an dieser Stelle, von außen unsichtbar, aber strukturell schädlich von innen.

Details, die langfristig den Unterschied ausmachen

Ein Loungebed, das jahrzehntelang in einem Hallenbad hält, zeichnet sich nicht nur durch die großen Materialentscheidungen aus, sondern auch durch die Details. Auf nassen, rutschfesten Fliesen sorgen Füße mit Gummikappen oder breiteren Fußplatten für Stabilität und schützen zugleich den Boden vor Kratzern. Schmale Metallfüße ohne Schutz sind auf einem nassen Boden sowohl unsicher als auch schädlich für den Untergrund.

Auch die Rückenlehne verdient Aufmerksamkeit. Ein einfaches Positionierungssystem mit rostfreien Stiften oder Aluminium-Verstellmechanismen funktioniert in einer feuchten Chlorumgebung Jahr für Jahr zuverlässig. Komplexe Mechanismen mit kleinen Bauteilen aus Standardmetalllegierung setzen sich durch Kalkablagerungen fest und sind in einem Hallenbad eine ständige Ärgernisquelle.

Entwässerungsmöglichkeiten im Rahmen sind bei einem Hallenbad kein Nebensache. Eine geschlossene Liegefläche oder Unterschale ohne Abfluss hält stehendes Wasser zurück, was die Schimmelbildung beschleunigt und den Rahmen von innen heraus angreift – an einer Stelle, die bei regulärer Pflege nicht sichtbar ist.

Maßanfertigung als logische Wahl

Jede Hallenbadgestaltung ist anders. Das Verhältnis zwischen der Bodenfläche und der gewünschten Anzahl an Loungebetten, die Position des Durchgangs und die spezifische Feuchtebelastung des Raums bestimmen gemeinsam, welches Modell für Ihre Situation ideal ist. Standardmaße aus dem Katalog passen selten fehlerfrei in ein sorgfältig gestaltetes Hallenbad.

Bei Dutch Rivièra werden Loungebetten in Handarbeit in der eigenen Werkstatt in Valkenswaard gefertigt, als Teil von Janssen Westenberg Stofferingen. Das bedeutet, dass Sie nicht nur aus einem bestehenden Angebot wählen, sondern die exakte Größe, Polsterung und Farbe bestimmen können, die zu Ihrem Raum und Ihrer Nutzung passen. Jedes Modell, vom Loungebed Comfort bis hin zu umfangreicheren Konfigurationen, ist in Materialkombinationen erhältlich, die für den Einsatz unter feuchten Bedingungen geeignet sind.

Wer neben Loungebetten auch die breitere Kollektion als Ergänzung zu einer Poolgestaltung erkunden möchte, findet auf der Seite über luxuriöse Loungemöbel eine vollständige Übersicht der verfügbaren Optionen.

Möchten Sie den Komfort selbst erleben und Ihre Situation besprechen? Im Showroom in Valkenswaard können Sie jedes Modell ausprobieren und Ihre Maßanfertigung im Detail abstimmen. Sie sind nach Vereinbarung willkommen, erreichbar per Telefon, E-Mail oder WhatsApp.

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